Alle Jahre wieder…

Es ist fast nicht zu glauben und dennoch wahr: Am10. März präsentierte sich die Union-VKB-Bank-Braunau zum 64.-Mal beim alljährlichen Schauturnen, d.h. 64 Jahre Schauturnen!!!

Und wie immer tummelte sich eine große Schar Kinder bis hin zu den zum Teil bereits erwachsenen Turnern in der Bezirkssporthalle. Begeistert beklatscht von Eltern, Omis und Tanten fraßen sich die kleinen Raupen Nimmersatt durch allerlei Nahrhaftes, ehe sie als Schmetterlinge mit ihrer Vorturnerin Monika Eder wieder davonflatterten

"Laufen und Turnen halten uns fit" – ein Slogan, der nicht nur für die Kleinkinder mit Elisabeth Bleier und Monika Eder Bedeutung hat, sondern durchaus als Empfehlung  für uns Zuschauer gelten kann.

Während des Paarweise-Ballzuwerfens gleichzeitig über Langbänke zu marschieren, auf dem Barren zu balancieren und eine schiefe Ebene zu meistern, erfordert großes Geschick. Die zahlreichen Mädchen mit Ingrid Gießer und Ingeborg Mahal traten den Beweis an, dass Übung den Meister macht.

Der "Kinderquatsch mit Michael", der eigentlich Alexander Schander heißt, hielt, was er versprach: Eine Menge Quatsch mit Unmengen an Material.

Auch der "Trendsport" verwendet gewohnte Übungsgeräte auf eine neue Art und Weise und bereitet dadurch den Jugendlichen rund um Alexander Schander und Ingeborg Mahal offensichtlich viel Spaß – "Just move it", das war ihr Thema.

Wesentliche Programmpunkte lieferte wie jedes Jahr die Turner- und Jungturnergruppe mit ihren Trainern Alfred Preisch und Leopold Past: Auf Barren, Boden und Trampolin zeigten sie ihr Können. Das Besondere in diesem Jahr: Während des Bodenturnens gab es Live-Musik, d.h. einige Turner und Jungturner pendelten zwischen Boden und Schlagzeug, Gitarre, Keyboard, Klarinette und Saxophon hin und her und präsentierten sowohl Turnerisches als auch musikalisches Talent.

Und zum Schluss sei das verblüffende Experiment unseres Ehrenobmannes Josef Wastl erwähnt: Es gelang ihm, vier aus dem sehr zahlreichen Zuschauern so zu gruppieren, dass sie sich gegenseitig ohne Stühle in Sitzposition, aber von den Knien an waagrecht gegenseitig halten konnten. Eine "Überraschung", die dieses Wort tatsächlich verdiente.

Und verdient war auch der Abschlussapplaus an alle Akteure für das Geleistete und als Ermutigung zum Weitermachen – bis zum Schauturnen 2014!

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